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		<title>Skating – Trendsport seit den 1980er Jahren</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 15:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Skating ist im Grunde genommen nichts anderes, als eine Sonderform des Skilanglaufs. Bekannt wurde die Sportart in den 1980er Jahren. Der besondere Vorteil beim Skating gegenüber dem Skilanglauf ist die deutlich schnellere Fortbewegung, die durch den so genannten Schlittschuhschritt erfolgt. Schon seit 1985 werden sogar internationale Wettkämpfe im Skating durchgeführt. Diese untergliedern sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Skating ist im Grunde genommen nichts anderes, als eine Sonderform des Skilanglaufs. Bekannt wurde die Sportart in den 1980er Jahren. Der besondere Vorteil beim Skating gegenüber dem Skilanglauf ist die deutlich schnellere Fortbewegung, die durch den so genannten Schlittschuhschritt erfolgt. Schon seit 1985 werden sogar internationale Wettkämpfe im Skating durchgeführt. Diese untergliedern sich in die Wettkämpfe mit der klassischen und der freien Technik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Skating kann der Ski so angelegt sein, dass in der Mitte keine Haftzone mehr vorhanden ist. Somit kann der gesamte Ski problemlos zum Gleiten verwendet werden. Mittlerweile gibt es Skier, die sich für beide Varianten, als Skating und Skilanglauf eignen, allerdings sind diese eher eine Kompromisslösung. Verfechter der Sportarten verwenden je nach Sportart eine eigene Ausrüstung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Skating werden die Loipen nicht gespurt, wie es beim Skilanglauf der Fall ist. Sie werden lediglich gewalzt, und zwar in einer Breite, die gerade ausreichend für das Skating ist. Das Skating selbst ist dabei deutlich schwieriger zu erlernen, als es beispielsweise beim Skilanglauf der Fall ist. Außerdem ist die Fortbewegung im Skating anstrengender, insbesondere bei Anstiegen auf der Loipe. Im Sommer nutzen Skating-Sportler Inlineskates oder so genannte Skating-Skiroller. Hiermit können sie auch während der warmen Jahreszeit die Übungen für den Winter ausführen und ihre Technik verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Geschichte des Skatings</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Skating entwickelte sich bereits vor langer Zeit. Der einseitige Schlittschuhschritt wurde bei Änderungen in der Laufrichtung schon lange von Rennläufern eingesetzt. Für den Endspurt wurden ebenfalls schon länger die beidseitigen Schlittschuhschritte genutzt. Doch mit Beginn der 1970er Jahre entwickelte sich der Schlittschuhschritt immer weiter und er wurde sehr viel häufiger genutzt. Entdeckt hatte man den Schritt aber schon im Mittelalter und zwar in Skandinavien. Damals wurden zwei unterschiedlich lange Skier verwendet, der Glider, der lediglich dem Gleiten diente und der Andor, der mit Fellen bezogen war. Er wurde vorwiegend zum Abstoßen verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die ständigen Verbesserungen beim Spuren der Loipen und verbesserte Materialien bei den Skiern wurde es dann auch möglich, immer höhere Geschwindigkeiten beim Skilanglauf zu erreichen. Dadurch wiederum begannen die Sportler, sich immer neue Methoden zu überlegen, wie sie die Geschwindigkeit noch weiter erhöhen konnten. Es entstanden daraus neue Bewegungsabläufe und schlussendlich das Skating.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1978 sah man immer häufiger den Halbschlittschuhschritt. Bei diesem bleibt ein Ski in der Loipe, während der andere seitlich ausschert. Langfristig wurde dieser Schritt immer häufiger eingesetzt und führte sogar zu einer Veränderung der Loipen, die nur noch halb gespurt wurden. Die andere Hälfte wurde gewalzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach und nach wurde die Technik weiter ausgefeilt. Als wichtiger Vertreter in diesem Zusammenhang gilt auch Bill Koch, ein US-amerikanischer Läufer. Er nutzte die Technik 1981 und wurde damit Sieger im Engadiner Marathon. 1982 konnte er sogar als Sieger in der Gesamtwertung des Skilanglauf-Weltcups hervorgehen. Danach folgte ein massiver Dämpfer für die Skating-Technik, denn der Breitensport kritisierte die Schritte in diesem Bereich und versuchte, diese in internationalen Wettkämpfen zu verbieten. Im Zuge dieses Versuchs wurde 1985 bei der Weltmeisterschaft in Seefeld eine sehr schwierige Loipe ausgewählt. Alle Experten waren sich einig, dass diese nur mit der klassischen Langlauftechnik bewältigt wurde. Nachdem immer mehr Läufer allerdings erfolgreich die neue Technik einsetzten, war es mit den Versuchen eines Verbots vorbei.</p>
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