Natürlich bedarf es auch beim Skating der richtigen Ausrüstung. Hierbei sind neben den Skiern auch die richtigen Schuhe, die Bindung und die Stöcke entscheidend. Die Kosten für die Ausrüstung belaufen sich, je nach Art der Einzelkomponenten, auf bis zu 1.100 Euro. Für diesen Preis gibt es dann aber auch schon eine Wettkampfausrüstung. Für den gelegentlichen Einsatz in der Freizeit sollte man mit etwa 400 bis 700 Euro an Kosten für die Skating-Ausrüstung rechnen. Die Einsteigerausrüstung gibt es bereits ab 275 Euro, allerdings sind hierbei auch nur sehr einfache Komponenten enthalten.
Der richtige Aufbau der Skier
Bei den Skiern sollte man für das Skating auf die CAP-Bauweise setzen. Diese ist bereits im mittleren Preisbereich erhältlich. Das Kürzel CAP steht dabei für Hülle oder Schale. Es besagt im Grunde genommen nichts anderes, als dass die Oberfläche und die Seitenwangen den Kern der Skier wie eine Hülle umschließen. Dabei sind Oberfläche und Seitenwangen aus Kunststoff gefertigt. Durch eine spezielle Oberflächenveredelung wird zusätzlich ein optimaler Schutz vor Verschleiß gewährleistet. Diese Veredelung beinhaltet eine Art Schutzüberzug, der über dem Skikern angebracht ist. Damit die Stabilität des Skiers gegeben ist, werden zusätzlich unterschiedliche Materialien integriert, die den gesamten Aufbau verstärken sollen.
Die Beläge der Skier sind dagegen mittlerweile allesamt aus Polyethylen gefertigt, das auch unter dem Kürzel PE bekannt ist. Dabei sind die günstigeren Modelle mit extrudierten Belägen, die teureren Varianten mit gesinterten Belägen versehen. Letztere bieten den Vorteil, dass sie sehr viel Wachs aufnehmen können und dadurch deutlich bessere Gleiteigenschaften aufweisen. Außerdem wird Graphit mit eingearbeitet, um die Skier für wärmere und kältere Wetterlagen zu optimieren. Als Faustregel kann man sich merken: Je wärmer es ist, desto mehr Graphit sollte im Belag enthalten sein.
Außerdem wird der Belag der Skier regelmäßig mit einem Schliff versehen, man findet besonders häufig den Steinschliff. Dadurch wird dem Belag eine gewisse Struktur verliehen, die dabei helfen soll, die Gleiteigenschaften zu verbessern. Hierbei gilt, dass sehr grobe Strukturen sich bestens für Nässe eignen, da sie den Saugeffekt zwischen Skiern und Schnee unterbinden und die Skier so besser gleiten können. Feinere Strukturen sollen die mechanische Reibung bei trockenen Verhältnissen verbessern.
Die Schuhe und Bindungen
Ein spezieller Langlaufschuh sollte für das Skating ebenfalls angeschafft werden. Hierbei kommt es auf eine anatomisch korrekte Passform an. Diese kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass keine flachen Leisten, sondern anatomische Leisten in den Schuh integriert werden. Durch die so verbesserte Passform, die sich auch im angenehm zu tragenden Fußbett des Langlaufschuhs widerspiegeln sollte, wird die Kraftübertragung optimal gewährleistet. Darüber hinaus ist der Schuh sehr bequem und langlebig.
Die richtige Bindung ist ebenfalls entscheidend für Erfolge im Skating. Hierbei kann man unterschiedliche Bindungen auswählen. So kann eine Bindung, die den Abstand zwischen Schuh und Ski minimiert, für einen besonders sicheren Halt und eine perfekte Kraftübertragung sorgen. Aber auch zweifache Führungsschienen sind durchaus empfehlenswert, da sie die Stabilität deutlich verbessern. Darüber hinaus kann eine breite Bindungsplatte eingesetzt werden, die ebenfalls für eine verbesserte Stabilität sorgt. Wichtig bei der Wahl von Schuhen und Bindungen ist es, auf eine gute Passform und hohe Stabilität zu achten. Dabei sollte die eigene Sicherheit stets im Vordergrund stehen.